Ich mach dann mal Pause!
22. Juni 2010 – 15:50 | Ein Kommentar

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Die Fingernägel sind ab,

Eingetragen von Vanessa Eden auf 6. März 2010 – 12:533 Kommentare

denn das Klavier ist da!!

:-)

vanessa_haende
Schneekönigin – Fotograf: Yves Eschke

Ich habe mich riesig über die Lieferung meines Klaviers gefreut und möchte Sie selbstverständlich daran teilhaben lassen.

Ich habe als Kind über einen Zeitraum von zwei Jahren Klavierunterricht genießen dürfen. Im Gegensatz zu meinem Vater, hat mir das Üben und Spielen Freude bereitet. Ich konnte mich daran erinnern, wie gern ich, meist wenn ich alleine war, am Klavier saß und einfach nur für mich spielte.

 

 

Ruhe, Harmonie und Konzentration 

Dieses Gefühl der Ruhe und Harmonie, die wunderschönen Klänge und die entsprechende Stimmung, die dabei in mir aufkam wollte ich so gerne wieder spüren können. Deshalb war es seit Jahren mein Wunsch, wieder Klavier zu spielen.

So, und jetzt ist es endlich soweit. Ich habe mich natürlich noch am ersten Tag an mein Klavier gesetzt und bin meine Notenhefte, die ich bereits über Amazon bestellt hatte, wieder durchgegangen. Ich konnte mich an drei, vier ganz gestimmte Melodien erinnern, die ich als Kind gerne spielte. Und siehe da, ich konnte nach bereits 3 Stunden am Klavier diese Lieder wieder spielen!! Zugegeben nicht ganz fehlerfrei, da mir die Technik und auch die gleichmäßig verteilte Fingerkraft in den 20!! Jahren!!! ohne Übung verloren gegangen war.

Ich bin ganz hin und weg! Den Bassschlüssel der linken Hand hatte ich schnell wieder drin. Auch wenn das Einüben der alten Lieder jede Menge Spaß gemacht hat, so merke ich doch die fehlende Technik, was mir das Spielen erschwert. Deshalb beginne ich mit den Technikübungen wieder von vorne, um die solide Basis wieder zu erlangen.

Ich übe nun mit den Notenheften Fingerkraft und spiele meine Lieder aus den Notenbüchern “Der junge Pianist 1,2″ von Richard Krenzlin.   

Ein weiterer Grund für meinen Wunsch, wieder Klavierspielen zu können war der der Konzentrationsübungen. Konzentrationsschwierigkeiten haben sich bei mir im alltäglichen Leben eingestellt, vermehrt in den letzten 2 – 3 Jahren, als ich mein Aufgabengebiet weit gefächert habe. Ich konnte mich nur mehr schwer auf eine Sache konzentrieren, da ich mit meinen Gedanken überall war. Das schöne beim Klavierspielen ist, sobald man oder ich auch nur eine Sekunde an etwas anderes denke, geht der nächste Ton daneben. Es fordert mir eine unheimlich hohe Konzentration ab und trainiert meine Konzentrationsfähigkeit. Diese Übungen waren bewußt für die kommenden Aufgaben (Abitur, etc.) so gewählt.

Ja, sobald ich meine ein wirklich tolles Lied auf diesem Prachtexemplar klimpern zu können, gibt es das dann auf youtube zu sehen :-) :

klavier2klavier1klavier

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3 Kommentare »

  • Jürgen sagt:

    Hallo Vanessa,
    es freut mich, als Instrumentenbauer, natürlich sehr, dass du ein sehr hochwertiges Instrument gewählt hast. Dies ist eine Anschaffung fürs Leben und darüber hinaus.
    Musiker sagen mir immer wieder, dass das spielen für sie so etwas wie
    Meditation für sie sei. Sie seien in dem Moment des Spielens ganz bei sich und sie selbst. Wie ist das bei dir?

    Liebe Grüsse
    Jürgen

  • Vanessa Eden sagt:

    Hallo Jürgen,

    ja, das mit der Meditation merke ich sehr stark, bzw. das mit der Konzentration und dadurch Meditation. Dazu direkt als aktuelles Beispiel: Ich hatte das gesamte Wochenende Gesellschaft und wollte es mir nicht nehmen lassen eine Stunde am Tag zu Üben, wie ich das jeden Tag mache.

    So schlecht habe ich nicht einmal gespielt, als das Klavier am ersten Tag geliefert wurde. :-)

    Ich war doch etwas irritiert und zugegeben auch etwas sauer auf mich, doch ich habe es einfach nicht fertig gebracht mich zu konzentrieren mit dem Wissen, es bewegt sich jemand unmittelbar in meinen Räumlichkeiten. Ich konnte nicht für mich sein, nicht für mich spielen, nicht abschalten. Somit kann ich deine Aussage zu 100% bestätigen.

    Ich bin beim Spielen ganz bei mir, bzw. möchte es sein und möchte somit dabei auch nicht gestört werden. Ähnlich ist es für mich beim Yoga. Auch das kann ich nur tun, wenn ich alleine in meinen vier Wänden bin und sicher sein kann, es kommt nicht gleich jemand zur Tür hinein. Ich denke aber auch, dass diese Konzentration und Meditation Übungssache ist. Den Meistern auf diesem Gebiet macht Gesellschaft wohl nichts mehr aus. Sie können sich, unabhängig vom Umfeld, auf sich einstimmen.

    lg
    Vanessa

  • Jürgen sagt:

    Hallo Vanessa,
    denke auch, dass diese Form der Konzentration Übungssache ist.
    Auffällig ist, dass viele Musiker bei Konzerten die Augen geschlossen halten.
    Beim Klavierspielen, als auch im übriegen Leben gilt aber, es gibt gute Tage und schlechte Tage.

    lg
    Jürgen

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