Ich mach dann mal Pause!
22. Juni 2010 – 15:50 | Kein Kommentar

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Aufbruchstimmung

Eingetragen von Vanessa Eden auf 16. Februar 2010 – 12:55Ein Kommentar

aufbruchstimmung_neue_wegeNach dem Abschied, dem Abschiedsbrief herrscht Aufbruchstimmung. Aufbruchstimmung für neue Wege, neue Pfade, Mut, Ziele, Zukunft, Voraussicht, Überraschungen, Aufgeschlossenheit, Wille, Freude auf alles, was kommt.

Zu dieser Stimmung habe ich aus dem Buch Inspiration, einem wunderschönen Geschenk von Herzen, diese passende Weisheit entnommen:

COURAGE

Nichts gegen Pfade: Meist liegen sie auf alten Wildwechseln, vereinen in sich also die Erfahrung vieler Tier- und Menschengenerationen. Warum dann dennoch die Suche nach dem eigenen Weg? Weil jeder ausgetretene Pfad einmal ein neuer Weg ins Unbekannte war. Weil die alten Pfade letztlich im Kreis herum führen.

Wer einen eigenen Weg gehen will, muss ganz verschiedene Eigenschaften in sich vereinen: Das laute Dröhnen der Welt muss ausgeblendet werden, um überhaupt herausfinden zu können, was den eigenen Weg ausmacht.

Wer das vergisst, wird immer nur hinterherlaufen.

Wer dann aber vergisst, tief in seine Umgebung hineinzulauschen, um zu erfahren, wie der eigene Weg im Gewebe der vielen anderen sein Muster setzen kann, wird ganz allein durch den Raum schießen.

Den eigenen Weg gehen, heißt immer, auch mutig und großzügig zu sein, zu vertrauen.

Mutig, weil es schon zu viele gibt, die nur hinter der Gardine stehen und die Trends der Straße beobachten.

Vertrauen, weil es schon zu viele gibt, die an sich selbst und an der Welt zweifeln.

Großzügig, weil es darum geht, andere teilhaben zu lassen am eigenen Potential. 

Es geht auch darum, sich mitzuteilen, im wahrsten Sinne des Wortes, abzugeben vom Wertvollsten, was man hat: seinem ureigenen Wesen. Vielleicht ist es ja gerade das, worauf die Welt gewartet hat. Und wenn schon nicht die Welt, dann doch die Firma oder die Familie. Der Bedarf an Pfadfindern, die mutig genug sind eigene Wege zu gehen, ist enorm!

Folge nicht irgendeinem ausgetretenen Pfad, gehe deinen eigenen Weg. 

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Ein Kommentar »

  • Jürgen sagt:

    Liebe Vanessa,
    dazu passend ein kleines Gedicht des amerikanischen Schriftstellers
    Robert Frost.

    Robert Frost (1874 – 1963)

    Der Weg, den nicht ich nahm

    Zwei Wege taten auf sich mir im Wald:
    Wie gern ich wollte beide Wege gehn!
    Unschlüssig mach am Scheideweg ich halt
    und schau, so weit ich kann: Vom ersten bald
    läßt Jungwuchs nur die Wegebiegung sehn.

    Dann ich den zweiten nahm, genauso schön,
    vielleicht war dieser auch die beßre Wahl:
    Sein Gras voll Moos, es lud mich ein zum Gehn.
    Mag sein, daß beide gleich benutzt aussehn,
    nachdem ich diesen wählte dieses Mal.

    Auf beiden jenen Morgen herbstlich lag
    ein Blätterstrom, den kaum berührt ein Tritt:
    Ich denk, dem andern bleibt ein andrer Tag!
    Jedoch, weil Weg sich reiht an Weg, ich frag
    mich zweifelnd, ob ich jemals komm zurück.

    Ach, ich werd seufzen wohl gelegentlich,
    wenn irgendwann Erinnerung erwacht:
    Zwei Wege gab es da im Wald, und ich –
    ich nahm den häufiger begangnen nicht,
    und das den Unterschied hat ausgemacht!

    The Road Not Taken

    Two roads diverged in a yellow wood,
    And sorry I could not travel both
    And be one traveler, long I stood
    And looked down one as far as I could
    To where it bent in the undergrowth;

    Then took the other, as just as fair,
    And having perhaps the better claim,
    Because it was grassy and wanted wear;
    Though as for that passing there
    Had worn them really about the same,

    And both that morning equally lay
    In leaves no step had trodden black.
    Oh, I kept the first for another day!
    Yet knowing how way leads on to way,
    I doubted if I should ever come back.

    I shall be telling this with a sigh
    Somewhere ages and ages hence:
    Two roads diverged in a wood, and I –
    I took the one less traveled by,
    And that has made all the difference.

    Liebe Grüsse
    Jürgen

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