Das Kind – der Trotzkopf

*nerv*
Ja, so haben mich wohl Großeltern und Eltern in Kindestages nicht selten bezeichnet – Dickschädel oder Trotzkopf. Heute würde ich sagen: Sie hätten auch stolz darauf sein können – auch wenn die Erziehung eines solchen Kindes sich bestimmt als schwieriger erweist.
Einfach so hinnehmen was die Eltern sagen? Ja, wo kämen wir denn da hin? Ausprobieren! war meine Devise. Ich wollte es schon immer selbst wissen, ob es stimmt, was einem da erzählt wird. Und Argumente einfach so akzeptieren war auch nicht möglich. Die wurden hinterfragt – aber alle! Und gaaanz genau wollte ich es wissen. Fast schon detektivisch.
Und heute? Es hat sich nicht viel geändert. Nur ist das Wort Trotzkopf und Dickschädel zu negativ behaftet. Ich würde mich heute als tiefgründig bezeichnen. Eher einmal zuviel fragen, als zu wenig. Und wer fragt, der führt – na das hat doch was, oder?





